Ermutigende Studienergebnisse durch den Einsatz von neuropattern™  bei Landesforsten Rheinland-Pfalz

Stressbezogene Gesundheitsstörungen reduzieren nicht nur die Lebensqualität, sondern schaden Unternehmen durch reduzierte Mitarbeiter-Produktivität am Arbeitsplatz. Sie verursachen höhere indirekte Kosten in Unternehmen u. a. durch Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentungen.

In einer Pilotuntersuchung bei Landesforsten Rheinland-Pfalz wurde neuropattern™ eingesetzt, um die Brauchbarkeit dieses Diagnostikverfahrens für die Prävention und Früherkennung von Stress am Arbeitsplatz zu prüfen. Unsere Studie ist als Präventionsmaßnahme durchgeführt worden, um einem hohen Krankenstand im Unternehmen Landesforsten Rheinland-Pfalz vorzubeugen. Personenbezogene Angaben blieben im Rahmen der Studie anonym.

Es hat sich gezeigt, dass durch neuropattern™ unterschwellige stressbezogene Gesundheitsstörungen so früh erkannt wurden, dass rechtzeitig eine stratifizierte Prävention und Behandlung eingeleitet werden konnte. Gegenüber einer Kontrollgruppe berichteten die Teilnehmer der Untersuchung von einer deutlichen Reduktion von Stressbelastung und Erschöpfung.  


Unterschiedliche Anwendungsgebiete erfordern differenzierte Testverfahren.


Beim Messen von Kognitiven Leistungen sind computerbasierte Tests mittlerweile der Goldstandard. Dennoch variieren die Anforderungen an Testverfahren in Abhängigkeit, ob sie für den Einsatz in Forschung, Klinische Prüfungen oder im Gesundheitswesen benötigt werden.

Im Bereich Forschung werden sensitive Tests, welche bestimmte Gehirnareale und deren neuronale Verbindung bei kognitiven Leistungen messen, eingesetzt. Bei Klinischen Prüfungen geht es häufig um Sicherheitsaspekte bei der Entwicklung pharmakologischer Produkte und die Erfassung von kognitiven Beeinträchtigungen, sprich Nebenwirkungen. Im Gesundheitswesen hingegen fokusiert man eher auf das psychische Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit im Lebenslauf. Indem man hier frühe Anzeichen von kognitiven Beeinträchtigungen erkennt, kann man diese Personen früher einer adäquaten Behandlung zuführen und somit Lebensqualität verbessern bei gleichzeitiger Reduzierung von Kosten.


In der Präklinik werden häufig Tiere eingesetzt, um die Wirksamkeit einer bestimmten Substanz zu prüfen. Wenn hierbei eine Stress oder Angst reduzierende Wirkung gezeigt werden soll, werden Modelle wie der Forced Swim Test (erzwungener Schwimmtest), Restraint Test (Einschränkungstest), Novel Arena Test (Test im unbekannten Gelände) und viele mehr bei Tieren (Nager, Kühen, Schafen, Ziegen, Schweinen, Hühnern, Pferden) eingesetzt. In solchen Versuchsanordnungen wird häufig das Hormon Cortisol gemessen. Lange wurde Cortisol ausschließlich im Serum gemessen, wo der größte Teil des Hormons an CBG (Transcortin) gebunden und daher biologisch inaktiv ist. In den letzten 30 Jahren hat sich das Messen der ungebundenen und daher biologisch aktiven Cortisolfraktion im Speichel etabliert und als ausgesprochen aussagekräftige Variable bei Stress und Angst erwiesen. Außerdem lassen sich Speichelproben wesentlich leichter als Blutproben zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten erheben. In den letzten Jahren wird die Analyse von Speichelcortisol auch bei Tieren verstärkt als Information zum Stresslevel, beispielsweise bei Tiertransporten sowie bei der Diagnose von Erkrankungen wie M. Cushings und M. Addison eingesetzt. Wenn Sie weitere Fragen zum Messen von Speichelcortisol bei Ihren Tieren haben, sprechen Sie uns sehr gerne an. Wir würden uns über eine Zusammenarbeit mit Ihnen freuen.


Von 2005 bis 2010 studierte Nadin Meyer Psychologie an der Universität Trier. Bereits während ihres Studiums war sie bei daacro als Studienassistentin tätig. Nach ihrem Diplomabschluss (Thema: Kognition) übernahm sie die Position des Study Managers, seit 2014 als Senior Study Manager. Im vergangenen Jahr übernahm sie die Stelle als QMB. In ihrer Freizeit treibt Frau Meyer gerne Sport und gibt auch hier ihr Wissen weiter: Sie besitzt Trainerscheine als Fitness- und Pilatestrainerin.