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Weleda stellt daacro-Statistik zu Neurodoron® vor

Ergebnisse einer post-hoc Analyse beim European Congress for Integrative Medicine 2016 in Budapest präsentiert: Anwendung von Neurodoron® bei Patienten mit nervösen Erschöpfungszuständen.

Im September 2016 stellte Rebecca Hufnagel, Klinische Forschung – Bereich Medizin der Weleda AG, eine vom Unternehmen gesponserte und von emovis GmbH, Berlin durchgeführte Klinische Studie vor, mit deren Daten wir eine post-hoc Analyse durchgeführt hatten:
154 Probanden (70 % weiblich, mittleres Alter von 53 Jahren) mit nervösen Erschöpfungszuständen (ICD: F48.0 Neurasthenia) wurden innerhalb einer monozentrischen, randomisierten, doppelblinden Klinischen Studie untersucht. Über einen Zeitraum von 6 Wochen nahmen die Probanden dreimal täglich eine Tablette Placebo oder Neurodoron® ein. Das Studienprotokoll sah 3 Visiten vor (Baseline, 2 und 6 Wochen später), an denen die Befindlichkeit untersucht wurde.

Die Auswertung der Studie zeigte zunächst keinen positiven Effekt von Neurodoron®, daher wurde durch daacro eine detailliertere explorative Datenanalyse durchgeführt. Hier zeigten sich positive Effekte von Neurodoron®, vor allem auf der Symptomebene. So war die Reduktion der Symptomschwere in 10 von 12 Skalen in der Neurodoron®-Gruppe stärker ausgeprägt als in der Placebogruppe. Dabei nahmen die beiden bedeutendsten Symptome, Reizbarkeit und Nervosität, in der Neurodoron®-Gruppe sogar signifikant stärker ab als in der Placebogruppe.
Auch auf weiteren Skalen zeigten sich positive Tendenzen: So zeigte die Neurodoron®-Gruppe eine signifikant stärkere Zunahme an Freude und eine signifikant stärkere Verbesserung der körperlichen Summenskala des SF36 während der Intervention.
Die Probanden der Neurodoron®-Gruppe bewerteten den Einfluss des Präparats auf den Symptomverlauf signifikant häufiger als „groß bis sehr groß“ als in der Placebogruppe. Unabhängig davon stufte auch der Arzt die Wirksamkeit des Präparats in der Neurodoron®-Gruppe signifikant häufiger als “gut bis sehr gut” ein.
Diese Ergebnisse, die sich erst bei einer differenzierteren post-hoc Analyse der Daten zeigten, dokumentieren die große Bedeutung von intraindividuellen Datenanalysen – gerade in der Naturheilkunde, bei Nahrungsergänzungsmitteln und bei pflanzlichen Arzneimitteln.