Stress- und Schlafdiagnostik 

Das Stressprofil BASIC:


Einfache Handhabung – Schnelle Ergebnisse – Informativer Befund


Sechs von zehn Menschen in Deutschland fühlen sich gestresst – unabhängig davon, ob beruflich oder privat (TK-Stressstudie 2016). Neuere Zahlen belegen eine weiterhin steigende Tendenz. Viele wissen genau, wie gestresst sie sich fühlen. Doch was die körperlichen Stresssysteme signalisieren, korreliert oft nur schwach mit dem subjektiven Empfinden. Ähnlich wie das Messen des Blutdrucks oder der Herzfrequenz kann eine Analyse des Stresshormons Cortisol im Speichel wertvolle Informationen über den eigenen Körper liefern.
Das StressZentrum Trier hat daher das Stressprofil BASIC entwickelt. Es ermöglicht die unkomplizierte Messung des Stresshormons Cortisol. Bestimmt wird die sogenannte Cortisol Aufwachreaktion (CAR) – also der morgendliche Anstieg der Cortisolfreisetzung innerhalb der ersten Stunde nach dem Erwachen. Die CAR im Speichel dient als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Abschätzung der Aktivität und Reaktivität der Cortisolfreisetzung (Hellhammer et al., 2007, Stalder et al., 2016) und als Marker für chronischen Stress. So können Interessierte ihr Stressprofil ganz einfach zuhause oder unterwegs erstellen.



Das Stressprofil BASIC umfasst bis zu acht Speichelproben für zwei Morgenmessungen, jeweils unmittelbar nach dem Erwachen, 30 Minuten, 45 Minuten und wahlweise 60 Minuten später. Die Stressprofil BASIC-Mappe enthält eine anschauliche Anleitung und wichtige Hinweise. In ihr finden Sie zusätzliche Informationen zur Speicheluntersuchung und über das Stresshormon Cortisol.
Der Befund wird innerhalb von 3-5 Werktagen postalisch oder elektronisch übermittelt und fasst die Ergebnisse graphisch dargestellt mit allgemeinen Erklärungen zusammen. Chronischer oder besonders schwerer Stress kann zu einer erhöhten oder unterdrückten CAR führen und so langfristig gesundheitliche Schäden und Erkrankungen fördern, u.a. Störungen des Stoffwechsels, des Herz-Kreislauf-Systems oder des Wohlbefindens. Daher hat sich die CAR als Biomarker für chronischen Stress und spezifische stressassoziierte Erkrankungen etabliert.

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Quellen:

Hellhammer, J., Fries, E., Schweisthal, O.W., Schlotz, W., Stone, A.A., Hagemann, D. (2007).
Several daily measurements are necessary to reliably assess the cortisol rise after awakening: State and trait components.
Psychoneuroendocrinology, 32, 80-86. doi: 10.1016/j.psyneuen.2006.10.005

Stalder, T., Kirschbaum, C., Kudielka, B. M., Adam, E. K., Pruessner, J. C., Wust, S., Dockray, S., Smyth, N., Evans, P., Hellhammer, D.H., Miller, R., Wetherell, M.A., Lupien, S.J., Clow, A. (2016).
Assessment of the cortisol awakening response: Expert consensus guidelines. Psychoneuroendocrinology, 63, 414-432. doi: 10.1016/j.psyneuen.2015.10.010


Das Stressprofil PREMIUM / neuropattern™:


Neuartiges Stressdiagnostik-Verfahren, entstanden aus der psychobiologischen Stressforschung


Kritische Lebensereignisse, beruflicher Druck und familiäre Anforderungen sind häufig Ursachen von Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen, Burnout oder einem anhaltenden Stimmungstief. Infolgedessen können u. a. Funktionsstörungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Verdauungstrakts oder Schmerzstörungen auftreten.



Für Betroffene und ihre behandelnden Ärzte ist es oft schwer, die komplexen Zusammenhänge und Ursachen für diese Art von Beschwerden auszumachen. Hier versteht sich neuropattern™ als Funktionsdiagnostik Ihrer Stresssysteme.
Die Anwendung des Diagnostik-Kits ermittelt bei Interessierten mit stressbezogenen Gesundheitsbeschwerden, ob und welche Funktionsveränderungen vorliegen. Diese Erkenntnisse ermöglichen erstmals Vorstellungen über zugrunde liegende psychobiologische Wirkmechanismen des Krankheitsgeschehens, welche Therapieentscheidungen erleichtern können. Das Diagnostik-Kit beinhaltet 16 Speichelproben zur Messung des Stresshormons Cortisol, ein tragbares EKG-Gerät zur Aufzeichnung der Herzratenvariabilität und mehrere Fragebögen zur Erfassung Ihrer medizinisch-psychologischen Verfassung.

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Ambulante Schlafdiagnostik mit modernstem Polysomnographen:


Höchster Patientenkomfort  –  Einfache Anwendung  –  Informativer Befund


Viele Menschen leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnie) und kennen die quälenden Wachphasen und Schlaflosigkeit in der Nacht gefolgt von chronischer Erschöpfung am Tage. Häufig sind diese Schlafstörungen verbunden mit Stress im beruflichen oder privaten Bereich und ein „Teufelskreis" entwickelt sich. Schlafstörungen bedeuten Stress für die Seele, vor allem auch für den Körper, da ihm die wichtige Regeneration im Schlaf fehlt. Aus eigener Kraft und ohne kompetente psychobiologische und ärztliche Hilfe hier herauszukommen kann oft schwer, wenn nicht gar unmöglich sein.



Die ambulante Polysomnographie ermöglicht die kontinuierliche Aufzeichnung vieler relevanten Körperfunktionen über die ganze Nacht - während Sie zu Hause im eigenen Bett schlafen. Es ist kein stationärer Aufenthalt in einem Schlaflabor nötig. Mit Hilfe der Aufzeichnungen kann ein individuelles Schlafprofil erstellt werden, so dass eine fundierte Diagnose als Grundlage einer erfolgversprechenden Therapie möglich ist.
Begleitend zur Schlafdiagnostik können das Stresshormon Cortisol und das Schlafhormon Melatonin wichtige Informationen zum Wechselspiel zwischen Stress und Schlaf sowie einem möglicherweise gestörten zirkadianen Rhythmus liefern. Diese beiden Hormone sind einfach und nicht invasiv im Speichel messbar. Am Morgen mobilisiert Cortisol die Energiereserven des Körpers und sinkt im Tagesverlauf ab. Die sogenannte Cortisol-Aufwachreaktion (CAR) im Speichel dient als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Abschätzung der Aktivität und Reaktivität der Cortisolfreisetzung (Hellhammer et al., 2007, Stalder et al., 2016) und als Marker für chronischen Stress. Die Produktion von Melatonin ist tagsüber gering und wird im Gegenzug zum Cortisol erst am Abend bei sinkender Lichtintensität vom Körper hochgefahren um ihn auf die Nacht vorzubereiten – wir werden müde. Ein funktionierendes Zusammenspiel dieser Hormone ist entscheidend, um gute Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf zu schaffen.
Unser subjektives Empfinden von Schlafdauer, Einschlafzeitpunkt und Häufigkeit des Aufwachens stimmt häufig nicht mit den objektiven Informationen überein. Daher ist eine wissenschaftlich fundierte Diagnostik eine sinnvolle Basis für individuelle Maßnahmen. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihr Schlafverhalten zu analysieren. Gerne beraten wir Sie anschließend individuell zu den geeigneten Maßnahmen.

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