TSST in der frühen Wirkstoffentwicklung

Der Trier Social Stress Test (TSST) ist ein etabliertes, reproduzierbares Verfahren zur standardisierten Stressexposition und kann auch als innovatives Instrument in der frühen Arzneimittelentwicklung eingesetzt werden. In Phase-1-Studien ermöglicht der TSST eine kontrollierte Stressinduktion, um die Wirksamkeit potenzieller anxiolytischer Substanzen bereits vor späteren klinischen Phasen sichtbar zu machen. Durch die Kombination aus subjektiven und physiologischen Endpunkten plus engmaschigem Sicherheitsmonitoring lässt sich frühzeitig beurteilen, ob ein Wirkstoff eine angstlösende Wirkung entfalten kann und gleichzeitig die Sicherheit unter akuter Belastung gewährleistet ist.

Daacro leitete 2023 in einer Kooperation mit einer australischen CRO den TSST in einer Phase-1-Prüfung und brachte dabei ein standardisiertes TSST-Training inklusive umfassendem Monitoring-Konzept zur Anwendung. Die Ergebnisse waren vielversprechend: Das Trainingskonzept erwies sich als hochwirksam und trug maßgeblich zum Erfolg der Studie bei. Die Methodik des TSST-Trainingskonzepts wurde im November 2025 auf dem CNS-Summit in Boston als Poster mit dem Titel „Standardization of the Trier Social Stress Test administration to enhance reproducibility“ präsentiert. Bei Interesse an dem Poster nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.


Literatur:

Schmitt, F., Berry, M., Chen, M., Hellhammer, J. (2025).
Standardization of the Trier Social Stress Test administration to enhance reproducibility. [Poster presentation].
CNS Summit, Boston, USA.